Baumfällung und Baumpflege:was den Preis bestimmt

Ein Baum wird selten aus einem einzigen Grund zum Thema. Meistens ist es ein Ast, der über dem Dach hängt, eine Krone, die in die Leitung wächst, oder ein Nachbar, der sich über Schatten beschwert.

Neuer Name, gleicher Betrieb

DachrinnenreinigungRheine

heißt jetzt ObjektpflegeNRW

Erst danach stellt sich die Frage, was das kostet.

Wir sagen vorweg, was wir tun: Kronenpflege, Baumrückschnitt und das Abtragen einzelner Starkäste aus der Raupen-Arbeitsbühne. Die meisten Fälle lösen sich damit, ohne dass ein Baum verschwinden muss. Eine vollständige Fällung bis zum Stock ist keine Leistung, für die wir werben; fragen Sie sie an, dann sehen wir uns den Baum an und sagen Ihnen ehrlich, ob wir das übernehmen oder ob ein spezialisierter Fällbetrieb der richtige Weg ist.

Zahlen zu einzelnen Bäumen stehen hier nicht. Kein Baum gleicht dem anderen, und eine Spanne aus dem Internet ist für Ihren Garten wertlos. Was hier steht, ist die Liste der Faktoren, die einen Preis nach oben oder unten ziehen.

01

Baumpflege und Rückschnitt seit 2014

02

Raupen-Arbeitsbühne, auch auf weichem Boden

03

Antwort auf Anfragen binnen 48 Stunden

04

Festpreis vor Arbeitsbeginn

Preis

Die Faktoren
hinter dem Preis.

Höhe und was darüber entscheidet, wie gearbeitet wird

An der Höhe entscheidet sich die Arbeitsweise, und mit ihr der größte Teil des Aufwands. Bis in eine Höhe, die die Arbeitsbühne erreicht, arbeiten wir gesichert vom Korb aus und kommen an jede Stelle der Krone. Darüber wird geklettert oder gar nicht gearbeitet. Der Sprung zwischen diesen beiden Welten ist der größte einzelne Preissprung im ganzen Thema.

Kronendurchmesser und Schnittmenge

Ein schlanker Baum am Wegrand ist mit wenigen Schnitten erledigt. Eine breit ausladende Krone über einem Hof braucht Dutzende. Entscheidend ist nicht der Stammdurchmesser, sondern wie viel Holz tatsächlich herunterkommt. Genau daran hängt später auch die Entsorgung.

Standort und Fallraum

Steht der Baum frei auf der Wiese, kann Holz einfach fallen. Steht er zwischen Gewächshaus, Terrasse und Stromleitung, muss jedes Stück kontrolliert abgelassen werden. Das ist der Unterschied zwischen einem halben Tag und zwei Tagen. Wenn Sie Fotos schicken, halten Sie deshalb auch das fest, was unter dem Baum und daneben steht.

Zugang für die Arbeitsbühne

Unsere Arbeitsbühne steht auf Raupen und kommt über Rasen und weichen Boden, ohne die Fläche aufzureißen. Sie braucht trotzdem einen Weg dorthin. Eine Hofdurchfahrt, ein Tor, ein schmaler Seitenstreifen zwischen Haus und Grenze entscheiden darüber, ob wir die Maschine an den Baum bekommen. Geht es nicht, wird aus Bühnenarbeit Kletterarbeit, und der Aufwand steigt spürbar.

Entsorgung des Schnittguts

Das Material ist sperriger, als man denkt. Nach dem Schnitt liegt ein Vielfaches des ursprünglichen Volumens auf dem Boden. Häckseln vor Ort, abfahren oder auf dem Grundstück zum Totholzhaufen aufsetzen: Das sind drei verschiedene Preise. Wer Platz hat und das Holz behalten will, spart hier am einfachsten.

Der Stubben

Nach einer Fällung steht der Stock noch. Ihn stehen zu lassen ist die günstigste Variante und stört nur dort, wo später gemäht oder gepflastert wird. Ausfräsen ist ein eigener Arbeitsgang mit eigener Maschine und gehört als eigene Zeile ins Angebot.

Genehmigung und Vorlauf

Viele Kommunen im Münsterland haben eine Baumschutzsatzung. Sie bestimmt ab einem bestimmten Stammumfang, ob ein Baum überhaupt gefällt oder stark eingekürzt werden darf und ob dafür ein Antrag nötig ist. Welche Regel bei Ihnen gilt, sagt Ihnen Ihre Gemeinde. Planen Sie diesen Weg zeitlich ein, denn ein Antrag braucht Bearbeitungszeit.

Vier Dinge machen zwei Angebote vergleichbar: die Arbeitsweise (Bühne oder Klettern), was mit dem Schnittgut passiert, ob der Stubben enthalten ist, und ob die Anfahrt separat berechnet wird. Fehlt der Umgang mit dem Schnittgut, fehlt oft der größte versteckte Posten.

Rodung

Ein junger Ahorn
kommt raus.

Junger Ahorn mit gelb werdendem Laub in einer Gartenecke am Zaun, darunter Gebüsch und eine dicke Schicht Herbstlaub, rechts ein gelbes Haus
Vorher: Der Ahorn steht dicht am Zaun und wächst ins Gebüsch.
Die Ecke ohne Baum: offener Erdboden, freier Blick auf Gitterzaun, Plattenweg und das gelbe Nachbarhaus
Nachher: Ahorn und Gebüsch sind weg, der Zaun steht frei.
Frisch geschnittene Zweige mit grünem Laub auf einer gemähten Wiese, im Hintergrund ein flaches Haus mit Dachfenstern hinter hohen Büschen
Das Schnittgut liegt gesammelt auf der Wiese.
Typische Fehler

Was den Baum oder
den Geldbeutel kostet.

Einen Baum auf halber Höhe abzusetzen, weil er zu groß geworden ist, sieht aus wie eine Lösung und ist keine. Der Baum treibt aus den Schnittstellen dicht und steil aus, die neuen Triebe sitzen schlechter am Holz, und in wenigen Jahren steht er wieder da, nur instabiler. Was sich sparen ließ, zahlt man beim nächsten Mal doppelt.

Je dicker der abgetrennte Ast, desto länger braucht der Baum, um die Wunde zu überwallen. In der Zwischenzeit steht das Holz offen. Regelmäßige kleine Eingriffe sind für den Baum schonender als ein großer alle zehn Jahre.

Der Wulst am Astansatz ist das Gewebe, aus dem die Wunde zuwächst. Wird er mit abgesägt, bleibt ein Loch, das nicht schließt. Ein Stummel, der stehen bleibt, stirbt ab und wird zur Eintrittsstelle für Pilze. Beides passiert schnell, wenn von der Leiter aus in unbequemer Haltung gearbeitet wird.

Totholz über einem Wohnhaus, einem Gehweg oder einem Stellplatz ist ein Haftungsthema für den Eigentümer. Ein Ast, der bei Sturm auf ein Dach schlägt, kostet ein Vielfaches dessen, was sein geplanter Abtrag gekostet hätte. Genau dafür sind wir die meiste Zeit im Einsatz.

Eine Anlegeleiter am Stamm ist kein sicherer Arbeitsplatz, erst recht nicht mit laufender Säge. Wir arbeiten vom Korb aus, weil man von dort beide Hände frei hat und den Schnitt sieht.

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Aus der Praxis

Aus unseren
Projekten.

Motorsäge trennt einen Starkast ab, frische Schnittfläche am Stamm, im Vordergrund das Geländer der Arbeitsbühne
Garten & Grün

Schadensprävention Privatgebäude

Über einem Wohngebäude haben wir mehrere Starkäste abgetragen, bevor sie zum Problem wurden. Das Foto zeigt den Moment, in dem ein solcher Ast durchtrennt wird: frische Schnittfläche am Stamm, das Geländer des Arbeitskorbs im Vordergrund. Gearbeitet wurde Stück für Stück von außen nach innen, damit kein Teil unkontrolliert aufs Dach kommt.

Astbeschnitt
Schadensprävention
Privatgebäude

Auf einer landwirtschaftlichen Fläche haben wir eine Baumreihe zurückgenommen, ebenfalls aus der Raupen-Arbeitsbühne. Dort war das Thema nicht das Gebäude, sondern die Fahrgasse: Die Krone war so weit über den Weg gewachsen, dass Maschinen nicht mehr durchkamen.

Haben Sie ein ähnliches Projekt? Wir beraten Sie gerne.
Schnittzeiten

Wann geschnitten
werden darf.

Den Rahmen setzt das Bundesnaturschutzgesetz. Zwischen dem 1. März und dem 30. September dürfen Hecken und Gehölze nicht auf den Stock gesetzt oder stark zurückgeschnitten werden, weil in dieser Zeit Vögel brüten. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben möglich, solange kein Nest betroffen ist.

Für die Planung heißt das: Das Fenster für kräftige Eingriffe liegt zwischen Oktober und Ende Februar. Wer im Juni anruft, weil die Krone zu weit über den Hof reicht, bekommt von uns oft den Hinweis, dass wir jetzt nur behutsam eingreifen und den Rest im Winter machen.

1Oktober bis Ende FebruarRückschnitt, Kronenpflege, Abtrag von Starkästen, Fällung
21. März bis 30. Septemberschonender Pflege- und Formschnitt, kein Starkschnitt
3jederzeitGefahrenabwehr an akut bruchgefährdetem Holz

Die letzte Zeile ist die Ausnahme, die es braucht. Hängt ein angerissener Ast über einem Eingang, wird nicht bis Oktober gewartet. Solche Fälle sehen wir uns vorgezogen an, statt sie hinten in die Terminliste einzureihen. Maßgeblich ist dabei nicht, ob der Ast schon gebrochen ist, sondern ob darunter etwas steht, das getroffen werden kann.

Unabhängig von der Jahreszeit gilt die kommunale Baumschutzsatzung. Sie ist der zweite Filter und in jeder Gemeinde etwas anders formuliert.

Fragen zum Baum

Was Kunden
am Baum fragen.

Unser Feld sind Baumpflege, Rückschnitt und der Abtrag einzelner Starkäste. Eine vollständige Fällung ist nichts, was auf unserer Leistungsliste steht, aber Sie können sie anfragen. Wir sehen uns den Baum an und sagen Ihnen, ob wir ihn übernehmen oder ob Sie mit einem spezialisierten Betrieb besser fahren.

Achten Sie auf Äste ohne Laub im Sommer, auf Risse am Ansatz und auf Pilzkörper am Stamm oder im Astwinkel. Wenn ein Ast bei leichtem Wind sichtbar anders schwingt als seine Nachbarn, ist das ein Signal. Im Zweifel schicken Sie ein Foto von unten und eines von der Seite.

In den meisten Fällen ja. Die Raupen verteilen das Gewicht, deshalb arbeiten wir damit auch auf Wiesen und Weiden. Bei durchnässtem Boden im Spätwinter verschieben wir lieber um ein paar Tage, statt Spuren zu hinterlassen.

Das legen Sie fest. Wir häckseln vor Ort, fahren ab, oder lassen Stammstücke in ofenfertiger Länge liegen, wenn Sie einen Kamin haben. Die Variante gehört ins Angebot, weil sie den Preis merklich verschiebt.

Wenn Äste über die Grenze wachsen oder wir von seiner Seite aus arbeiten müssen, ist ein kurzes Gespräch vorher der einfachste Weg. Wir sprechen das gern gemeinsam ab, bevor die Maschine steht.

Auf jede Anfrage antworten wir binnen 48 Stunden. Bei akuter Bruchgefahr über einem Weg oder Eingang schauen wir zuerst, wie wir das kurzfristig lösen; planbare Rückschnitte legen wir in das Winterfenster.

Kontakt

Sprechen wir
darüber

Für eine erste Einschätzung reichen drei Fotos: der ganze Baum von weiter weg, die Stelle, um die es geht, und der Weg, über den eine Maschine anfahren müsste. Schreiben Sie dazu, was Sie stört. Wir melden uns binnen 48 Stunden.

RegionSitz Rheine, Einsatz in NRW und im Raum Osnabrück
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