Gartenpflege:warum der Turnus günstiger kommt
Es gibt zwei Arten von Aufträgen bei uns. Der eine ist die einmalige Aufräumaktion: Eine Fläche ist über Monate oder Jahre gelaufen, jetzt soll sie wieder ordentlich sein.
DachrinnenreinigungRheine
heißt jetzt ObjektpflegeNRW
Zwei Wege, einen Garten
in Ordnung zu halten.
Der andere ist die laufende Pflege im festen Turnus, bei der wir regelmäßig kommen und die Fläche gar nicht erst zuwachsen lassen. Beide haben ihren Platz, aber sie kosten unterschiedlich viel, und zwar nicht so, wie die meisten vermuten.
Ein Wort zum Zeitpunkt, weil danach jeden Herbst gefragt wird: Stauden und abgeblühte Gräser nehmen wir im Frühjahr zurück, nicht im November. Die alten Halme schützen die Pflanze über den Winter, und in den hohlen Stängeln sitzen Insekten, die erst im Frühjahr ausfliegen. Wer im Herbst alles kurz schneidet, hat vier Monate lang eine leere braune Rabatte und im Mai denselben Arbeitsgang noch einmal. Auf den Beeten bleibt das Laub aus demselben Grund liegen; heruntergeholt wird es vom Rasen, von den Wegen und aus den Rinnen.
Ein Punkt vorweg, damit niemand umsonst anfragt: Wir pflegen Bestand. Neuanlage und Gartengestaltung gehören nicht zu unseren Leistungen. Wenn Ihr Garten neu geplant werden soll, sind Sie bei einem Garten- und Landschaftsbauer besser aufgehoben; was danach kommt, übernehmen wir gern.

Was die aufgeschobene Pflege kostet.
Eine Rasenfläche, die eine Saison lang nicht gemäht wurde, ist keine Rasenfläche mehr. Das Gras liegt in Lagen übereinander, darunter bildet sich Filz, und Löwenzahn und Ampfer haben sich durchgesetzt. Der erste Schnitt geht dann nicht mit dem normalen Mäher, sondern mit dem Freischneider in zwei Durchgängen. Danach liegt ein Vielfaches an Material auf der Fläche, das weggefahren werden muss.
An den Rändern
Ähnlich läuft es an den Rändern. Aus einer Fugenreihe im Pflaster, in der im Frühjahr ein bisschen Grün steht, wird bis August ein durchgehender grüner Streifen mit Wurzeln, die die Fuge aufdrücken. Was im Turnus ein Arbeitsgang mit der Fugenbürste ist, wird dann zur Handarbeit mit Kratzer und Nacharbeit am Pflaster.
Beim Laub
Am deutlichsten ist es beim Laub. Frisch gefallenes Laub wird abgeblasen und aufgenommen, das geht schnell. Liegt es über den Winter nass auf dem Rasen, ersticken die Stellen darunter, und im Frühjahr steht dort kahle Erde, die nachgesät werden muss. Aus einer halben Stunde Laubarbeit wird eine Rasenreparatur.
Die Rechnung ist meist eindeutig
Eine einmalige Aufräumaktion ist teurer als ein einzelner Turnustermin, oft um ein Mehrfaches, weil Material, Zeit und Entsorgung zusammenkommen. Wer den Turnus nimmt, zahlt pro Termin wenig und hat die Fläche das ganze Jahr über nutzbar. Die Aufräumaktion ist trotzdem der richtige Einstieg, wenn die Fläche gerade überhaupt nicht in Ordnung ist; danach steigt man in den Turnus ein.
Die Nutzbarkeit
Der zweite Punkt ist die Nutzbarkeit. Ein Garten, der einmal im Jahr aufgeräumt wird, ist die meiste Zeit des Jahres kein Garten, sondern eine Baustelle in Wartestellung. Bei Gewerbeobjekten kommt hinzu, dass die Fläche vor dem Eingang der erste Eindruck ist, den ein Kunde bekommt. Deshalb laufen Verwalter und Betriebe fast immer über den Turnus, während Privatleute öfter mit der Aufräumaktion anfangen.
Eine zugewachsene Ecke
wird geräumt.



Der
Saisonkalender.
Der Mährhythmus richtet sich nach dem Wetter, nicht nach dem Kalender. In einem nassen Mai wächst mehr als im trockenen Juli, deshalb liegen die Termine im Frühsommer enger. Üblich ist alle zwei Wochen; bei Zierrasen oder repräsentativen Gewerbeflächen auch wöchentlich, bei extensiven Flächen alle drei bis vier Wochen.
Baumarbeiten legen wir nach Möglichkeit in den Winter. Ohne Laub sieht man die Krone, das Material lässt sich besser abfahren, und der Baum verträgt den Schnitt in der Ruhezeit besser. Für Kronenpflege an einer Baumreihe arbeiten wir aus der Raupen-Arbeitsbühne, so wie bei unserem Einsatz auf einer landwirtschaftlichen Fläche; über einem Wohngebäude haben wir auf dieselbe Weise Starkäste abgetragen.
Mehr von unserer Arbeit auf Instagram und Facebook.
So läuft
die Betreuung ab.
Wer das Mähen dauerhaft loswerden will, kann über einen Mähroboter nachdenken. Wir installieren die Geräte, verlegen das Begrenzungskabel und richten die Fahrpläne ein. Sinnvoll ist das bei zusammenhängenden Rasenflächen ohne viele Engstellen; bei verwinkelten Gärten mit Stufen und schmalen Durchgängen bleibt der Mäher die bessere Lösung. Die übrige Pflege nimmt Ihnen der Roboter nicht ab, denn Kanten, Beete, Hecken und Laub bleiben Handarbeit.
- 01
Fläche ansehen und aufnehmen
Wir gehen das Grundstück ab, messen die Rasenfläche, notieren Heckenmeter, Beete, befestigte Flächen und den Baumbestand. Daraus ergibt sich, was ein Turnustermin umfasst.
- 02
Leistungen festlegen
Sie entscheiden, was dazugehört. Manche wollen nur Rasen und Laub, andere die komplette Fläche inklusive Beeten und Fugen. Das steht im Angebot, damit später klar ist, was jeder Termin enthält.
- 03
Turnus festlegen
Wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich, dazu Sondertermine im Herbst. Wir schlagen Ihnen vor, was zur Fläche passt, und Sie bekommen die Termine als festen Plan.
- 04
Erster Einsatz
Ist die Fläche im Rückstand, steht am Anfang die Aufräumaktion als eigener Auftrag. Danach greift der normale Turnus, und der Aufwand je Termin sinkt spürbar.
- 05
Laufender Betrieb
Wir kommen zu den vereinbarten Terminen, nehmen das Schnittgut mit und melden uns, wenn etwas auffällt, das nicht zur Pflege gehört. Ein toter Ast, ein gebrochener Zaunpfosten oder eine abgesackte Pflasterstelle werden gemeldet, nicht ungefragt berechnet.
Wovon der Preis
abhängt.
Fläche
Rasenfläche in Quadratmetern, Heckenmeter, Beetfläche, befestigte Fläche. Das ist die Grundgröße, und je genauer Sie sie kennen, desto schneller kommt ein belastbares Angebot.
Turnus
Je häufiger wir kommen, desto weniger Arbeit fällt pro Termin an. Der einzelne Termin wird also günstiger, die Summe über das Jahr planbar. Gerade bei Rasen ist der enge Turnus im Frühsommer der günstigere Weg.
Schnittgutmenge und Entsorgung
Das Material ist beim ersten Einsatz am größten und pendelt sich danach ein. Entsorgung wird nach Volumen berechnet und steht als eigene Position im Angebot. Wenn Sie kompostieren, entfällt sie.
Zugänglichkeit
Wir brauchen eine Zufahrt für Fahrzeug und Anhänger und einen Weg auf die Fläche. Ein Hinterliegergrundstück, ein schmales Gartentor oder Stufen zur Rasenfläche bedeuten, dass alles getragen wird. Bei Baumarbeiten kommt dazu, ob die Arbeitsbühne an den Baum kommt.
Zustand bei Übernahme
Eine gepflegte Fläche kostet weniger als eine, die zwei Jahre gelaufen ist. Wir schauen uns das vorher an und sagen Ihnen, ob eine einmalige Aufräumaktion vorgeschaltet werden sollte, statt den ersten Turnustermin daran scheitern zu lassen.
Zur Grünflächenpflege gehören bei uns Rasen, Hecken, Beete, Laub und die Vegetationspflege auf befestigten Flächen. Das ist der Punkt, den viele vergessen: Einfahrten, Wege, Hofflächen und Parkplätze wachsen genauso zu wie Beete, nur langsamer und deshalb unbemerkt. Wer sie mitpflegen lässt, spart sich später die Pflasterreparatur.
Bei der Vegetationspflege auf befestigten Flächen arbeiten wir mechanisch, nicht mit Unkrautvernichter. Auf versiegelten Flächen sind Herbizide ohnehin nicht ohne Weiteres zulässig, und über eine Einfahrt läuft das Mittel direkt in den Gully. Mechanisch heißt: häufiger ein Durchgang, dafür kein Eintrag ins Grundwasser. Das ist einer der Punkte, an denen der feste Turnus fachlich überlegen ist.
Zum Laub gilt dasselbe wie zum Rasen: Zwei Durchgänge im Herbst sind besser als einer im Dezember. Der erste kommt nach den Birken und Eschen, der zweite, wenn Eiche und Buche unten sind. Wer nur einmal räumen lässt, hat entweder die halbe Menge liegen gelassen oder viel zu lange gewartet.
Was Eigentümer
zur Pflege fragen.
Das hängt von der Fläche, dem Turnus und dem Zustand ab. Wir sehen uns die Fläche an und nennen einen Festpreis pro Termin, damit Sie über die Saison rechnen können.
Pro Termin ja, und meist auch in der Jahressumme. Eine Fläche, die nicht zuwächst, macht bei jedem Besuch weniger Arbeit und wirft weniger Material ab.
Nein. Neuanlage und Gartengestaltung stehen nicht auf unserer Leistungsliste. Wir pflegen vorhandene Flächen und halten sie in Ordnung.
Ja, wenn Sie es so beauftragen. Die Entsorgung steht getrennt im Angebot; wer selbst kompostiert, lässt sie weg.
Ja. Dort läuft es fast immer über einen festen Turnus mit Terminplan, oft zusammen mit Laubentfernung und Winterdienst.
Kronenpflege und Baumrückschnitt machen wir, bei Bedarf aus der Arbeitsbühne. Was darüber hinausgeht, sehen wir uns vorher an.
Passt zu
diesem Thema.
Sprechen wir
darüber
Haben Sie Fragen oder möchten Sie ein kostenloses Angebot? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
