Winterdienst:was ihn kostet und was erIhnen abnimmt
Winterdienst kauft man nicht für den Schnee, sondern für die Nacht davor.
DachrinnenreinigungRheine
heißt jetzt ObjektpflegeNRW
Der Aufwand entsteht nicht beim Schieben, sondern beim Bereithalten: Wetter im Blick behalten, um vier Uhr aufstehen, Streugut vorrätig haben, auch wenn drei Wochen lang nichts passiert. Genau deshalb liest sich ein Winterdienst-Angebot anders als jedes andere Handwerker-Angebot.
Wir fahren Winterdienst von Rheine aus. Diese Seite nennt keine Preise, weil eine Zahl ohne Ihren Gehweg und Ihr Einsatzfenster nichts aussagt. Sie erklärt, wovon der Preis abhängt, wer eigentlich in der Pflicht steht, und was ein Vertrag enthalten muss, damit er Sie im Ernstfall auch wirklich entlastet.
Saisonvertrag oder Einzelabruf
Jeder Einsatz wird dokumentiert
Antwort auf Anfragen binnen 48 Stunden
Vollständige Haftpflicht
Warum der Winter ein Haftungsthema ist.
Eine vereiste Fläche sieht am Morgen harmlos aus. Der überfrierende Film nach einer feuchten Nacht ist das, worauf Menschen tatsächlich stürzen, nicht die zwanzig Zentimeter Neuschnee, die jeder sofort sieht. Zwischen Hauseingang, Mülltonnenplatz und Straße liegen meist genau die Meter, die morgens im Dunkeln benutzt werden.
Die Räum- und Streupflicht
Die Räum- und Streupflicht liegt zunächst bei der Kommune. Nahezu jede Gemeinde überträgt sie per Satzung auf die Anlieger, also auf den Eigentümer des angrenzenden Grundstücks. Kommt dort jemand zu Schaden, stellt sich als Erstes die Frage, ob geräumt und gestreut wurde und wann. Die Antwort darauf muss der Eigentümer geben können.
Diese Pflicht lässt sich weitergeben
Diese Pflicht lässt sich weitergeben, an einen Mieter oder an einen Dienstleister wie uns. Der Vertrag muss dafür schriftlich sein und benennen, welche Flächen gemeint sind und in welchem Zeitfenster gearbeitet wird. Eine mündliche Absprache mit dem Nachbarn ist keine Übertragung. Was beim Eigentümer bleibt, ist die Pflicht, gelegentlich zu kontrollieren, ob der Beauftragte seine Arbeit macht.
Drei Flächen werden regelmäßig vergessen
Drei Flächen werden regelmäßig vergessen, weil sie nicht direkt an der Straße liegen: der Weg zur Haustür, der Zugang zu den Mülltonnen und der Bereich vor der Garage. Sie gehören in die Flächenliste des Vertrags, sonst sind sie nicht beauftragt.
Wie ein Einsatz
bei uns abläuft.
- 01
Wetterlage am Vorabend
Wir sehen uns die Vorhersage für die Nacht an und entscheiden, welche Touren am nächsten Morgen anlaufen. Angekündigter Eisregen ändert die Planung stärker als angekündigter Schnee.
- 02
Anfahrt vor dem Einsatzfenster
Wir stehen vor Ort, bevor das Zeitfenster Ihrer Satzung beginnt, nicht danach. Das ist der Grund, warum wir Touren geografisch bündeln und nicht nach Kundenwunsch sortieren.
- 03
Räumen
Schnee kommt von der Fläche herunter, bevor gestreut wird. Auf einem Gehweg bleibt eine begehbare Breite frei, Räumgut wird dorthin abgelegt, wo es niemanden behindert und beim Abtauen ablaufen kann.
- 04
Streuen
Das Streumittel richtet sich nach der Fläche und danach, was Ihre Gemeinde erlaubt. Auf Gehwegen ist abstumpfendes Material in vielen Satzungen der Standard, Salz oft nur eingeschränkt zulässig.
- 05
Dokumentation
Datum, Uhrzeit, Fläche, Maßnahme. Diese Aufzeichnung ist der eigentliche Wert des Vertrags, wenn später jemand einen Sturz meldet. Ohne sie steht Aussage gegen Aussage.
- 06
Nachkontrolle bei Dauerlage
Schneit es weiter oder taut und friert es wieder an, ist ein Einsatz nicht erledigt. Dauerlagen bedeuten mehrere Anfahrten an einem Tag, und genau deshalb steht die Zahl der Einsätze nicht vorher fest.
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Woran der Preis
hängt.
Laufende Meter Gehweg
Der Gehweg entlang des Grundstücks ist die Grundlast jeder Kalkulation. Gemessen wird in laufenden Metern, nicht in Quadratmetern, weil die Breite meist vorgegeben ist. Ein Eckgrundstück hat oft doppelt so viel davon wie ein vergleichbares Grundstück mittendrin.
Fläche der Zufahrt und der Stellplätze
Hier wird in Quadratmetern gerechnet. Eine Hofzufahrt für mehrere Parteien oder ein Kundenparkplatz ist ein eigener Block, weil dort mit Maschine gearbeitet wird und Räumgut Platz braucht. Wo der Schnee hin soll, ist eine Frage, die vor der Saison beantwortet sein muss.
Das Einsatzfenster
Je früher fertig sein muss, desto teurer wird es. Ein Gewerbeobjekt, das um sechs Uhr geräumt sein soll, bindet uns in einem engeren Zeitkorridor als ein Wohnhaus, bei dem die Satzungszeit reicht. Wochenenden und Feiertage sind in vielen Satzungen später dran, und diese Stunde entspannt die Tour spürbar.
Streumittel
Abstumpfendes Material und auftauende Mittel unterscheiden sich in Preis und Wirkung. Splitt liegt sofort und muss im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Auftausalz wirkt bei Glätte schneller, ist auf Gehwegen aber vielerorts nur eingeschränkt erlaubt. Was auf Ihre Flächen darf, klärt die Satzung Ihrer Gemeinde.
Bereitschaft
Der Posten, den man am wenigsten sieht und am meisten kauft. Bereitschaft heißt: Fahrzeug beladen, Streugut auf Lager, Personal eingeteilt, jede Nacht von November bis März. Sie fällt an, ob es schneit oder nicht. Ein Angebot ohne diesen Posten ist entweder unvollständig oder es rechnet ihn in die Einsatzpreise hinein.
Saisonvertrag oder Einzelabruf
Ein Saisonvertrag deckt die gesamte Periode ab, unabhängig von der Zahl der Einsätze. Er ist die ruhige Variante: Sie zahlen einen festen Betrag und müssen bei Schneefall nichts tun. Der Einzelabruf rechnet je Einsatz ab und ist in milden Wintern günstiger. Er hat einen Haken, den man kennen sollte: Bei flächendeckendem Schneefall sind zuerst die Verträge dran, und der Abruf steht dahinter.
Anfahrt und Lage in der Tour
Ein Objekt, das auf einer bestehenden Tour liegt, ist einfacher zu bedienen als ein einzelnes Grundstück am Rand des Einsatzgebiets. Deshalb fragen wir bei jeder Anfrage nach der genauen Adresse, bevor wir etwas sagen.
Damit zwei Winterdienst-Angebote vergleichbar sind, müssen fünf Dinge darin stehen. Erstens die Flächen, einzeln benannt und nicht als „Außenbereich“. Zweitens das Zeitfenster, bis wann geräumt und gestreut ist. Drittens das Streumittel und wer es stellt.
Viertens die Regelung für Dauerlagen: Wie viele Anfahrten am selben Tag sind enthalten, und ab wann wird zusätzlich gerechnet. Fünftens die Dokumentation, also ob und in welcher Form Sie die Einsatznachweise bekommen. Fehlt der vierte Punkt, ist der Preis nur für milde Winter aussagekräftig.
Die Saison
im Überblick.
Die Bereitschaft läuft durchgehend von November bis März, auch in Wochen ohne einen einzigen Einsatz. Das ist der Punkt, an dem Winterdienst regelmäßig missverstanden wird: Bezahlt wird nicht der Schnee, sondern die Gewissheit, dass morgens jemand da war.
Das Aufnehmen des Splitts im Frühjahr gehört zum Abschluss der Saison. Liegen bleibt er sonst bis in den Sommer, verstopft Abläufe und landet in der Rinne. Wir nehmen ihn auf und reinigen die Fläche, wenn das im Vertrag steht.
Was vor der Saison
geklärt wird.
Wir starten so, dass die Flächen vor Beginn Ihres Zeitfensters fertig sind. Viele Satzungen setzen werktags einen früheren Zeitpunkt an als an Sonn- und Feiertagen; die genaue Uhrzeit steht in der Satzung Ihrer Gemeinde, und wir richten die Tour danach aus.
Dann fahren wir erneut. Bei Dauerlagen sind mehrere Anfahrten am selben Tag normal, und genau dafür ist der Saisonvertrag gemacht. Beim Einzelabruf wird jede weitere Fahrt zusätzlich berechnet.
Die Durchführung geht an uns über, sobald ein schriftlicher Vertrag die Flächen und das Zeitfenster benennt. Eine Kontrollpflicht bleibt beim Eigentümer: Er muss stichprobenartig nachsehen, ob tatsächlich geräumt wurde, und bei erkennbaren Lücken nachfassen. Die Dokumentation jedes Einsatzes ist der Beleg, auf den es ankommt, wenn etwas passiert.
Ja, wenn er in der Flächenliste steht. Hauszuwege, Mülltonnenplätze und Garagenvorplätze sind nicht automatisch mitgemeint, nur weil der Gehweg beauftragt ist. Wir gehen die Flächen vor der Saison gemeinsam ab und schreiben sie einzeln auf.
Fragen Sie an, dann sagen wir Ihnen, ob es noch auf eine Tour passt. Sinnvoll ist die Anfrage im Spätsommer oder Frühherbst, weil die Touren dann gebaut werden. Wer im ersten Schneefall anruft, steht hinter den bestehenden Verträgen.
Auf eine Fläche, die wir vorher festlegen. Er darf keine Zufahrt blockieren, keinen Ablauf verstopfen und beim Abtauen niemandem in den Keller laufen. Bei engen Höfen ist das der Punkt, den wir uns vor Vertragsschluss ansehen.
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Sprechen wir
darüber
Für ein Angebot brauchen wir drei Angaben: die Adresse, die ungefähren laufenden Meter Gehweg, und bis wann die Flächen morgens begehbar sein müssen. Ein Foto vom Eingangsbereich hilft zusätzlich. Wir antworten binnen 48 Stunden.
