Dachrinnenreinigung:100 bis 180 Eurobeim Einfamilienhaus
Eine Dachrinnenreinigung am normalen Einfamilienhaus kostet bei uns 100 bis 180 Euro. Das ist kein Lockpreis und kein Ab-Preis, sondern der Rahmen, in dem solche Häuser tatsächlich liegen.
DachrinnenreinigungRheine
heißt jetzt ObjektpflegeNRW
Der Preis steht vor
dem ersten Handgriff.
Wo im Rahmen Ihr Haus landet, hängt von der Länge der Rinne ab, von der Höhe und davon, wie gut wir ums Haus herumkommen. Den genauen Betrag nennen wir, bevor wir anfangen.
Gefragt wird fast immer zuerst nach Laubschutz, also nach Gittern oder eingelegten Bürsten. Beides hält grobes Laub oben und streckt den Abstand zwischen zwei Reinigungen. Überflüssig macht es keine: Unter dem Gitter sammelt sich der feine Abrieb weiter, und eine zugesetzte Bürste muss zum Säubern erst herausgezogen werden. Stehen Nadelbäume am Haus, bringt ein Gitter am wenigsten, weil Nadeln durch jede Masche fallen.
Diese Seite erklärt, was bei einer Rinnenreinigung passiert, welche Schäden eine volle Rinne anrichtet und welche Punkte den Preis nach oben ziehen. Damit können Sie auch fremde Angebote vergleichen, ohne nur auf die Endsumme zu schauen.
Was eine volle Rinne am Haus anrichtet.
Eine verstopfte Rinne fällt selten im Sommer auf. Sie fällt beim ersten kräftigen Regen auf, wenn das Wasser über die Kante läuft und an der Wand herunterzieht, statt ins Fallrohr zu gehen. Unter der Traufe bildet sich dann ein Streifen, der dunkler bleibt als der Rest der Fassade.
Frost in den Fugen
Klinker und Putz nehmen dieses Wasser auf. Bleibt die Wand über Wochen nass, wandert die Feuchtigkeit in die Fugen, und im Winter friert sie dort. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und drückt die Fuge von innen auf. Genau so entstehen die kleinen ausgebrochenen Stellen im Mörtel, die man später aufwendig nacharbeiten muss.
Die Rinne selbst
Nasses Laub wird schwer, das Gewicht hängt an den Haltern, und bei Frost steht ein Eisblock in der Rinne. Halter verbiegen sich, die Rinne bekommt Gefälle in die falsche Richtung, und das Wasser steht dauerhaft an einer Stelle. Eine Reinigung kostet einen Bruchteil dessen, was der Austausch eines Rinnenabschnitts kostet.
Der Sockel
Was über die Rinne läuft, fällt direkt neben die Hauswand und weicht dort den Boden auf. Bei älteren Gebäuden ohne dichte Außenabdichtung kommt die Feuchtigkeit unten wieder an. Wer den Kellerputz abplatzen sieht, sucht die Ursache oft zwei Stockwerke zu tief.
Der Dachüberstand
Läuft das Wasser hinten über die Rinne, trifft es das Traufbrett und die Sparrenköpfe, also Holz. Holz, das jedes Jahr ein paar Wochen nass steht, wird weich, und irgendwann hält die Rinnenhalterung dort nicht mehr. Das ist die teuerste Folge einer Sache, die mit einer Reinigung im Herbst erledigt gewesen wäre.
Wir saugen vom Boden ab,
mit Teleskopstange.
Wir arbeiten mit einem Teleskop-Saugsystem. Der Sauger steht auf Rädern unten am Haus, die Stange wird aus mehreren Segmenten zusammengesteckt und reicht bis in die Rinne. Am oberen Ende sitzt ein gebogener Kopf, der in die Rinne greift. Bevor gesaugt wird, verschaffen wir uns einen Blick in die Rinne, damit klar ist, ob dort loses Laub liegt oder festgesetzter Schlamm.
Dabei kommt kein Gerüst ans Haus und keine Leiter an Ihre Fassade. Wir betreten das Dach nicht. Für Sie heißt das: keine Aufbauzeit, keine Abstimmung mit Nachbarn wegen Gerüstflächen, keine Dellen in der Rasenkante von Leiterfüßen. Wir kommen, bauen die Stange zusammen und fangen an.
Bei bewohnten Mehrparteienhäusern ist das der eigentliche Vorteil. Niemand muss Balkone freiräumen, niemand braucht einen Zugang zur Wohnung, und es läuft kein Wasser über die Fassade. Eines unserer Projekte war genau so ein Fall: ein Mehrparteienhaus mit rotem Klinker, komplette Rinne abgesaugt, vom Boden aus, ohne dass ein Bewohner etwas tun musste.
Das Saugverfahren hat eine Grenze, und die nennen wir vorher. Festgebackener Schlamm, in dem schon Moos und kleine Birken wurzeln, löst sich nicht immer allein durch Sog. Dann wird mit dem Kopf gelockert und in einem zweiten Durchgang gesaugt, was länger dauert. Bei sehr hohen oder verwinkelten Objekten prüfen wir vor Ort, ob die Stange sauber an jede Stelle kommt.

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So läuft
der Termin ab.
- 01
Fallrohre und Rinnenverlauf sichten
Wir gehen einmal ums Haus und schauen, wo die Fallrohre sitzen, wo Kehlen zusammenlaufen und an welchen Stellen die Rinne besonders zugesetzt ist. Danach steht fest, wo wir anfangen.
- 02
Absaugen
Die Rinne wird Abschnitt für Abschnitt leergesaugt, vom hohen Punkt in Richtung Fallrohr. Laub, Moos, Sand und Dachsplitt gehen in den Behälter am Gerät und nicht in Ihren Garten.
- 03
Durchflussprobe mit Wasser
Danach gießen wir Wasser in die Rinne und schauen unten, ob das Fallrohr wirklich durchläuft. Eine saubere Rinne nützt nichts, wenn der Bogen im Rohr zu ist. Kommt unten nichts an, wird das Rohr nachgearbeitet.
- 04
Kehlen und Halter prüfen
Zum Schluss sehen wir uns die Kehlen an, dazu die Halter und die Übergänge. Verbogene Halter, lose Rinnenverbinder oder Roststellen melden wir Ihnen. Repariert wird nur, was Sie beauftragen.
- 05
Kurze Rückmeldung
Sie bekommen gesagt, was drin war und was uns aufgefallen ist. Auf Wunsch machen wir Fotos, gerade wenn Sie die Rinne selbst nicht einsehen können.
Wovon der Preis
abhängt.
Fünf Punkte bestimmen, wo Ihr Haus im Rahmen von 100 bis 180 Euro liegt, und ob ein Objekt darüber hinausgeht.
Rinnenmeter
Das ist der Hauptfaktor. Ein Reihenendhaus mit zwölf Metern Traufe ist schneller fertig als ein Winkelbungalow mit vierzig. Gezählt wird die Länge aller Rinnen, nicht die Grundfläche des Hauses.
Anzahl der Geschosse
Je höher die Traufe, desto mehr Segmente kommen an die Stange und desto langsamer arbeitet man. Ein Bungalow ist deutlich schneller gemacht als ein dreigeschossiges Mehrparteienhaus mit demselben Rinnenmaß.
Zugänglichkeit
Wir brauchen unter der Traufe Platz für das Gerät und einen Standpunkt für die Stange. Dichte Thujahecken direkt an der Wand, ein Wintergarten, ein angebauter Carport oder eine Grenzbebauung zum Nachbarn kosten Zeit. Freie Rasenfläche ringsum ist der schnellste Fall.
Verschmutzungsgrad
Trockenes Laub vom letzten Herbst ist in einem Durchgang weg. Jahrelang gewachsener Schlamm mit Moospolstern braucht zwei. Wenn in der Rinne schon etwas wächst, sagen wir das beim Angebot, damit die Summe hinterher nicht überrascht.
Anzahl der Fallrohre
Jedes Fallrohr wird einzeln geprüft, und jeder Laubfangkorb wird einzeln geleert. Vier Fallrohre bedeuten vier zusätzliche Kontrollen.
Bei Mehrparteienhäusern und Gewerbeobjekten kommen zwei Punkte dazu. Erstens die Anzahl der Gebäudeteile: Ein Riegel mit durchlaufender Traufe ist eine andere Aufgabe als vier Einzelgiebel mit Kehlen dazwischen. Zweitens die Abstimmung, denn auf Betriebsgeländen muss oft der Verkehr weiterlaufen, während wir arbeiten. Wir planen solche Termine deshalb vorher mit dem Verwalter oder dem Objektleiter durch.
Ein Flachdach wird anders gerechnet. Dort gibt es keine Rinne im klassischen Sinn, sondern Kehlen, Attikaabläufe und Notüberläufe, die einzeln freigelegt und geprüft werden. Bei einer Kindertagespflege haben wir genau das gemacht: Fläche abgeräumt, Kehlen und Abläufe befreit, Durchlauf kontrolliert. Der Aufwand hängt dort an der Dachfläche und an der Zahl der Abläufe, nicht an Rinnenmetern.
Wenn Sie Angebote vergleichen, achten Sie auf drei Dinge: Steht die Durchflussprobe drin oder nur das Absaugen? Ist die Entsorgung des Aushubs enthalten? Und gilt der Preis für alle Rinnen am Objekt oder nur für die Straßenseite? Das sind die Stellen, an denen billige Angebote später teurer werden.
Was in der Rinne landet, ist im Frühjahr ein anderes Material als im Herbst. Nach dem Winter liegen dort Blütenstände, Samen und die Schuppen der aufgegangenen Knospen, dazu der Abrieb der Dacheindeckung. Das füllt eine Rinne genauso zu wie Herbstlaub, nur unauffälliger, weil es keine sichtbare Schicht bildet, sondern sich als Sediment am Boden absetzt und dort verdichtet.
Den Turnus halten wir einfach: ein- bis zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Der Herbsttermin ist der wichtigere, am besten nach dem Laubfall und vor dem ersten Frost. Wer freistehend ohne Bäume wohnt, kommt oft mit einem Termin im Jahr aus. Steht eine Birke oder eine Linde am Haus, sind zwei Termine realistisch.
Was Kunden
vorher wissen wollen.
100 bis 180 Euro. Wo genau, hängt von den Rinnenmetern, der Höhe und der Zugänglichkeit ab. Sie bekommen den Festpreis vor dem Termin genannt.
Nein. Wir saugen vom Boden aus mit Teleskopstange ab. Es kommt weder ein Gerüst noch eine Leiter an Ihre Fassade, und das Dach betreten wir nicht.
Ein- bis zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst. Bei Laubbäumen direkt am Haus sind zwei Termine sinnvoll, sonst reicht meist einer nach dem Laubfall.
Ja, das gehört bei uns dazu. Nach dem Absaugen gießen wir Wasser ein und kontrollieren am Auslauf, ob es unten ankommt.
Ja. Lose Halter, undichte Verbinder oder Roststellen melden wir Ihnen mit einem Foto. Ob repariert wird, entscheiden Sie.
Ja. Das Saugverfahren ist dafür gut geeignet, weil die Bewohner nichts vorbereiten müssen und der Betrieb weiterläuft.
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