Dach, Fassade und Pflaster in Münster: eineAnfahrt, drei Gewerke
An Münsteraner Altbauten steckt Baumberger Sandstein. Er kommt aus den Baumbergen westlich der Stadt, und er sitzt dort, wo ein Haus gezeigt hat, was es sich leisten konnte: am Sockel, an den Fensterfaschen, am Gesims, am Portal.
DachrinnenreinigungRheine
heißt jetzt ObjektpflegeNRW
Der Stein entscheidet,
nicht die Maschine.
Dieser Stein ist vergleichsweise weich und nimmt Wasser auf. Wer ihn mit vollem Druck angeht, hat ihn nicht gereinigt, sondern abgetragen.
Genau deshalb ist die Fassadenreinigung in Münster keine Frage der Maschine, sondern eine Frage der Voruntersuchung. Wir legen an jeder Fassade eine Probefläche an, bevor die erste große Wand drankommt, und bei Sandstein an einer Stelle, die vom Gehweg aus nicht einsehbar ist.
Zusammen mit der Fassade bieten wir in Münster die Dachrinnenreinigung und die Arbeiten an den Pflasterflächen an. Nach Münster sind es von Rheine 46 Kilometer, gut 45 Minuten über Emsdetten und Greven, und drei Gewerke an einem Termin sind über diese Strecke das stärkste Argument im Angebot.
Wie wir an den
Untergründen arbeiten.
Baumberger Sandstein und anderer Naturstein. Reduzierter Druck, flächiger Strahl, Abstand zur Oberfläche. Ein scharfer Punktstrahl hinterlässt eine Spur, die nicht wieder verschwindet, und bei einem gegliederten Gesims sieht man diese Spur später im Streiflicht besonders gut. Wir arbeiten außerdem nicht bei Frostgefahr, weil der Stein Wasser aufnimmt und die Fläche erst wieder austrocknen muss.
Wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht, entscheidet die Untere Denkmalbehörde mit, welche Verfahren zulässig sind. Das gehört vor das Angebot und nicht in die Woche nach der Reinigung. Wir fragen bei Altbauten grundsätzlich danach, und wenn die Zuständigkeit ungeklärt ist, warten wir ab.
Putz und Klinker. Hier ist die Fuge der Maßstab. Ausgewaschener Mörtel ist ein größerer Schaden als grüner Belag an der Wetterseite, deshalb wird der Druck an der Fuge festgelegt und nicht an der Fläche. Wo eine Fuge offen steht oder ein Riss durch den Putz läuft, sagen wir Ihnen das, bevor überhaupt Wasser an die Wand geht.
Dachrinne und Fallrohr. Die Rinne machen wir mit dem Teleskop-Saugsystem vom Boden aus. Danach gießen wir Wasser ein und prüfen unten am Auslauf, ob es ankommt. Solange der Bogen im Fallrohr zusitzt, bringt die leere Rinne darüber gar nichts. An Ihrer Fassade lehnt dabei keine Leiter, und niemand steigt aufs Dach.
Pflaster, Wege und Treppen. Gereinigt wird mit angepasstem Druck, danach wird das Fugenmaterial neu eingekehrt, weil der Strahl es mit herausholt. Eine Fläche ohne Fugensand verliert den Verbund, die Steine wandern, und die Kanten brechen aus. Wo eine Fläche abgesackt ist, hilft Reinigen ohnehin nicht: Dann wird aufgenommen, die Bettung gerichtet und neu verlegt.

Zwei Arbeiten, die zeigen,
wie wir arbeiten.

Hofeinfahrt im Fischgrätverband
Die Fläche wurde neu verlegt, mit Abziehlehren für ein gleichmäßiges Bett und einem Gefälle, das das Wasser vom Gebäude wegführt. Der Fischgrätverband ist dort richtig, wo Fahrzeuge rangieren, weil sich die Steine gegenseitig verzahnen und die Fläche unter Last nicht wandert. Bei einer Altbau-Hofdurchfahrt kommt dazu, dass die Anschlusshöhe an Torschwelle und Kellerabgang stimmen muss.
Dachrinne an einem Mehrparteienhaus. Mehrere Geschosse, bewohnt, die komplette Rinne vom Boden aus abgesaugt. Niemand musste einen Balkon freiräumen oder uns in seine Wohnung lassen, und über die Fassade lief dabei kein Schmutzwasser.
Wo diese beiden Objekte stehen, schreiben wir nicht dazu. Uns liegt dafür keine freigegebene Ortsangabe vor, und eine erfundene wäre auf einer Seite über Münster genau die Sorte Beleg, die nichts belegt. Beide Beispiele stehen hier als fachlicher Nachweis, nicht als Ortsnachweis.
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Was den Preis bestimmt.
Für die Dachrinnenreinigung am normalen Einfamilienhaus liegt der Rahmen bei 100 bis 180 Euro. Wo Ihr Haus darin landet, hängt an den laufenden Metern Rinne, an der Traufhöhe, an der Zahl der Fallrohre und daran, wie gut wir ums Haus herumkommen. Bei Mehrparteienhäusern und Gewerbeobjekten machen wir ein eigenes Angebot, weil dort die Zahl der Gebäudeteile den Ausschlag gibt.
Für Fassade und Flächen nennen wir keine Quadratmeterpreise, weil sie ohne Untergrund und Zustand nichts aussagen. Was den Preis bewegt, ist an beiden Stellen dasselbe.
Der Untergrund
Sandstein ist die langsamste Variante, weil mit wenig Druck gearbeitet wird und die Fläche mehrfach angegangen werden muss. Klinker geht zügiger, Beton am schnellsten.
Die Gliederung der Wand
Eine glatte Fläche ist schneller fertig als eine Fassade mit Gesimsen, Faschen, Erkern und Konsolen. Im Gründerzeitbestand ist genau das der Grund, warum zwei gleich große Wände unterschiedlich viel kosten.
Der Zugang
Innenhof ohne Zufahrt, Hofdurchfahrt, Grenzbebauung, fremde Stellplätze: Alles, was Schlauchwege verlängert oder das Tragen von Material erzwingt, kostet Zeit.
Die Nacharbeit
Fugen schließen an der Wand, Fugensand einkehren auf der Fläche, abgesackte Bereiche aufnehmen und neu verlegen. Das steht als eigene Position im Angebot, damit niemand eine Reinigung bezahlt und eine Instandsetzung erwartet.
Warum wir die drei
zusammen anbieten.
An- und Abfahrt, Aufbau, Wasseranschluss und Absperrung fallen bei drei Einzelterminen dreimal an, bei einem Block einmal. Über 46 Kilometer ist das kein Rundungsfehler, sondern der Posten, an dem sich entscheidet, ob ein Angebot konkurrenzfähig ist. Die Anfahrt weisen wir bei Einzelaufträgen gesondert im Angebot aus, im Wartungsvertrag steckt sie im Pauschalpreis. Gebündelt fällt sie nur einmal an statt dreimal.
Fachlich hängen die drei ohnehin zusammen. Was die Rinne nicht abführt, läuft an der Wand herunter. Was an der Wand herunterläuft, trifft die Pflasterfläche am Sockel und spült dort den Fugensand heraus. Eine gereinigte Fassade unter einer verstopften Rinne ist nach zwei Wintern wieder da, wo sie vorher war.
Die Turnusse sind trotzdem verschieden, und das schreiben wir ins Angebot. Die Rinne gehört jährlich gemacht, bei Objekten mit großem Baumbestand davor eher zweimal. Bei Fassade und Pflasterfläche richtet sich der Abstand nach dem Zustand, und das sind in aller Regel mehrere Jahre. Niemand soll im Jahresrhythmus bezahlen, was er alle fünf Jahre braucht.

VorherNachherWas am Münsteraner Altbau
vorher geklärt wird.
Ja, aber nicht mit hohem Druck. Der Stein ist weich und nimmt Wasser auf, deshalb arbeiten wir mit stark reduziertem Druck und flächigem Strahl, und vorher mit einer Probefläche an unauffälliger Stelle.
Das entscheidet die Untere Denkmalbehörde, nicht wir. Klären Sie das vor der Beauftragung, wir liefern dafür die Beschreibung des vorgesehenen Verfahrens zu.
Am normalen Einfamilienhaus 100 bis 180 Euro. Bei mehrgeschossigen Objekten hängt es an Traufhöhe und Zahl der Gebäudeteile, dafür machen wir ein eigenes Angebot.
Für die Rinne nicht, dort arbeiten wir vom Boden aus. Bei hohen oder verwinkelten Altbauten sehen wir vorher nach, ob wir an jede Stelle kommen, und sagen es, wenn nicht.
Am Einfamilienhaus meistens ja. An größeren Objekten verteilen wir die Arbeiten auf zwei oder drei Tage hintereinander, gearbeitet wird dabei immer vom Dach abwärts.
Beides. Abgesackte Bereiche nehmen wir auf, richten die Bettung und verlegen neu. Ob Ihre Fläche das braucht, sehen wir uns vorher an.
Passt zu
diesem Thema.
Sprechen wir
darüber
Für ein Angebot brauchen wir die Adresse, die Zahl der Geschosse, eine grobe Angabe zu Rinnenmetern und Hoffläche und, bei der Fassade, ein Foto, auf dem der Untergrund zu erkennen ist. Bei Naturstein aus der Nähe fotografieren, dann sehen wir die Oberfläche.
Objektpflege NRW ist ein Familienbetrieb aus Rheine, inhabergeführt von Andre Kloos seit 2014, mit über 500 abgeschlossenen Aufträgen und 5,0 aus 48 Google-Bewertungen. Wir sind vollständig haftpflichtversichert und antworten auf Anfragen innerhalb von 48 Stunden.
